Schreibcoaching für Promovierende

Entspannt promovieren. Geht doch.

Wissenschaftlich schreiben können Promovierende. Das haben sie in ihrem vorangegangenen Studium bewiesen. Allerdings ist die Dissertation ein in ihrer Komplexität ganz neues Schreibprojekt: Es dauert mehrere Jahre und funktioniert nur mit einer grundlegenden Organisation und Ordnung. Viele fühlen sich durch diese neuen Anforderungen überfordert und gleichzeitig mit ihren Fragen allein gelassen. Das stresst und kann zu Schreibhemmungen führen.

 

Welche Motive es für eine Promotion gibt

 

Bei manchen ist der Entschluss zur Promotion eine fast logische Folge nach dem Studium. Verbreitet ist dies in den Naturwissenschaften, z. B. Chemie. Wer hier Karriere machen und nicht als „ewiger Laborassistent“ enden möchte, wird einen Doktortitel nachweisen müssen. Die Entscheidung zur Promotion ist in diesen Fällen fast so etwas wie ein Automatismus. Ähnlich verhält es sich in der Humanmedizin. Ein Doktor ohne Doktortitel irritiert, die Promotion wird in der Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzt. Entsprechend hoch ist die Rate der Promovierenden in diesen Bereichen. Bei den Sozial- und Geisteswissenschaften sieht es etwas anders aus. Hier forschen mehrheitlich Menschen, die für ein bestimmtes Thema „brennen“ oder sich von einem Doktortitel einen Mehrwert für ihre Karriere versprechen. Motiviert sind alle. Ob sie nun promovieren „müssen“ oder es „freiwillig“ tun.

 

Was die Motivation und das Durchhaltevermögen beeinflusst

 

Meine Erfahrung zeigt, dass die Motivation im Laufe der Jahre im Promotionsprozess auf harte Proben gestellt wird. Über Schreibkompetenz und –erfahrung verfügen natürlich alle Promovierenden aus ihren vorangegangenen Studien. Umso irritierter und manchmal auch beschämt sind dann Schreibende, wenn sie feststellen, dass ihre Schreibprobleme zunehmen. Dies ist aber keineswegs erstaunlich und schon gar nicht peinlich. Denn ein solch umfangreiches Schreibprojekt wie eine Promotion konfrontiert mit einer völlig neuen Qualität im Schreibprozess. Zweifellos ist Schreiben die Schlüsselkompetenz für das Verfassen einer Dissertation. Eine Promotion erfordert aber zusätzlich ein besonders hohes Maß an Disziplin, Konzentration, Arbeitsorganisation, Ausdauer und Mut. In vergleichsweise weitaus größerem Maße brauchen Promovierende Strategien, die ihnen helfen, ihre Schreibfreude und –motivation zu erhalten. Sie werden Gefühle der Stagnation aushalten, ihre Ideen nach außen kommunizieren, Neid und Angriffe von anderen erdulden, um Hilfe bitten, sich mit Versagensängsten auseinandersetzen, Kritik von außen und den eigenen inneren Zweifler annehmen müssen. Und dies über Jahre. All dies kann Stress erzeugen. Es ist möglich, diesem wirksam zu begegnen bzw. ihn erst gar nicht aufkommen zu lassen.

 

Lesen Sie hier mehr dazu im Ratgeber Promotion, den ich zusammen mit meinem Kollegen Dr. Sven Arnold für www.studi-lektor.de schreibe …

Berufsbegleitend und passend betreut promovieren

Dissertation und Familie unter einen Hut bringen

Das Verhältnis mit den Betreuenden aktiv gestalten

Die Promotion zwischen eigenem und wissenschaftlichem Anspruch

Stagnation und Zweifel überwinden

Achtsam promovieren

Download der PDF des gesamten Ratgebers

Mögliche Fragen bei einer Promotion können sein

Mögliche Fragen bei einer Promotion können sein

  • Wie mache ich aus meiner Forschungsidee ein Promotionsprojekt?
  • Wie finde und entwickele ich eine gute Forschungsfrage?
  • Wie kann ich mein Dissertationsthema gliedern?
  • Wie genüge ich den Standards des wissenschaftlichen Schreibens?
  • Wie erarbeite ich mir einen realistischen Zeitplan?
  • Wie gehe ich mit „dem weißen Blatt“ um?
  • Wie schreibe ich effizient?
  • Wie kann ich mir Feedback für meine Texte organisieren?
Ihr Mehrwert

Ihr Mehrwert

  • Sie lernen Techniken und (Schreib)Strategien kennen, so dass Sie Ihren Forschungsprozess steuern und reflektieren können.
  • Sie wissen, wie Sie einen Zeitplan erstellen und diesen einhalten. Sie erlauben sich Schreib-Pausen: Bewusst und ohne schlechtes Gewissen.
  • Sie beseitigen die Textsorte Dissertation betreffende Unsicherheiten (z. B. Zitieren, Plagiat).
  • Sie wissen, wie sie mit Materialfülle und Literaturmengen umgehen und diese strukturieren.
  • Sie entdecken und stärken Ihre Ressourcen zur angenehmen Gestaltung des Schreibprozesses sowie Freude, Genuss, Zufriedenheit und Glück beim Schreiben (wieder).
  • Sie gewinnen an Selbstwertgefühl und Sicherheit im Umgang mit dem Schreiben.
  • Sie erkennen und beseitigen die Ursachen für Schreibschwierigkeiten: Sie wissen, wie Sie Schreibblockaden auflösen können und wissen um Techniken, um im Schreibfluss zu bleiben.
  • Sie können ihre persönlichen Schreibprobleme in einem hierarchie- und angstfreien Umfeld besprechen.
  • Sie erhalten professionelles Text-Feedback auf externer und neutraler Ebene.

Für Studierende

Für die Schreibberatung zu wissenschaftlichen Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeiten empfehle ich die für Studierende kostenlosen Schreibberatungsangebote bzw. Schreibzentren an Universitäten:

Potsdam: Studentische Schreibberatung der Universität Potsdam

Frankfurt (Oder): Schreibzentrum der Europa-Universität Viadrina

Sollte der Wunsch bestehen, diese Textsorten betreffende Fragen und Unsicherheiten lieber mit einer Uni-externen Beraterin zu besprechen, bin ich dazu auch sehr gern bereit.